Kulturnacht am 21. September, Marienkirche

Im Rahmen der Reutlinger Kulturnacht improvisiert Torsten Wille, Orgel, am Samstag, dem 21. September in der Marienkirche von 20 bis 24 Uhr zu jeder vollen Stunde zu einem (etwa 30minütigen) Stummfilm.

Lübecker Kammerchor

Am Sonntag, den 6. Oktober, 10 Uhr, wird der Lübecker Kammerchor unter der Leitung von Andreas Krohn den Gottesdienst in der Marienkirche musikalisch gestalten- u.a. mit dem berühmten „Denn er hat seinen Engeln…“ von Felix Mendelssohn. Predigt und Liturgie: Prälat Dr. Rose.

König David

Samstag, 19. Oktober, 19 Uhr.
Mit dem Symphonischen Psalm "König David" von Arthur Honegger (1892-1955) führt der Philharmonia Chor Reutlingen am Samstag, dem 19. Oktober in der Marienkirche das bekannteste Oratorium des 20. Jahrhunderts auf. Der französisch-schweizerische Komponist hat das Werk aus seiner Theatermusik zu dem Volksstück "Roi David" von Rene Morax entwickelt und damit 1923 den künstlerischen Durchbruch geschafft. Unter Leitung von Martin Künstner singen der Chor und die Solisten Malgorzata Roclawska (Sopran), Mirjam Kapelari (Mezzosopran) und Philipp Nicklaus (Tenor) mit Mitgliedern der WPR.  Ein Erzähler schildert die im Alten Testament vor allem in den Samuel-Büchern niedergelegte Geschichte Davids, des auserwählten ersten Königs über Israel und Juda. Honeggers Musik ist eine erstaunliche Stilmischung, reicht von liedhafter Schlichtheit bis an die Grenze zur Atonalität. Viele kurze gesangliche Einzelnummern wechseln sich mit instrumentaler Malerei ab. Anklänge an Bach und Strawinsky sowie Anregungen durch die Musik Debussys schaffen ein dramatisches Hörerlebnis. (Abendkasse ab 18 Uhr)

Reformationstag

Am 31. Oktober, 10 Uhr findet in der Marienkirche ein Gottesdienst zum Reformationsfest mit Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July statt. Er wird musikalisch gestaltet von Mitgliedern der Kantorei der Marienkirche unter der Leitung von Torsten Wille.


Am 31. Oktober, 19 Uhr erinnern Torsten Wille, Orgel, und Pfarrerin Sabine Großhennig, Lesungen, in einer Stunde der Kirchenmusik an den amerikanischen Prediger, Bürgerrechtler und Friedensnobelpreisträger Martin Luther King, der vor 90 Jahren geboren wurde. Zu hören sind dabei u.a. Gospels, Spirituals und Teile aus A. Dvoraks Sinfonie „Aus der neuen Welt“.

„Phantom der Oper“

Kirche und Kino am 8. November
1909 bis 1910 erschien in der französischen Zeitung „Le Gaulois“ in Fortsetzungen der Roman „Le Fantôme de l’Opéra“ von Gaston Leroux. Fand dieser Gruselroman zunächst wenig Beachtung, so änderte sich dies schlagartig durch die Verfilmung (USA, 1925, Regie: Rupert Julian), die Sie am 8. November um 19 Uhr in der Marienkirche sehen können. Inhalt: In der Pariser Oper kommt es zu mysteriösen Unfällen und ein Unbekannter bedroht die Schauspielerin Carlotta. Sein Vorhaben ist es, die unbekannte Christine an ihre Stelle zu setzen. Als sie ihren Gönner in den Katakomben trifft, ist er maskiert. Doch die Demaskierung bringt es ans Licht: Eric (Lon Chaney sr.) ist schrecklich entstellt und sieht wie ein Monstrum aus. Schon hat man die Jagd auf ihn eröffnet...
Torsten Wille begleitet den Film mit einer live Improvisation an der Rieger-Orgel der Marienkirche.
(Eintritt frei, Spenden erbeten)

Taizé-Nacht der Lichter

Am Sonntag, 10. November wird um 18 Uhr in der Marienkirche wieder eine ökumenische Nacht der Lichter gefeiert. Der Abendgottesdienst mit berührenden mehrstimmigen Gesängen, kurzen mehrsprachigen Lesungen und Gebeten orientiert sich an einer Liturgie aus Taizé. Die Nacht der Lichter wird europaweit in vielen Städten gefeiert, hinführend auf den „Pilgerweg des Vertrauens“ zum großen Europäischen-Taizé-Jugendtreffen am Jahreswechsel in Wrocław/Breslau. Musikalisch begleitet wird die Nacht der Lichter vom Jungen Ensemble Reutlingen und Instrumentalist/inn/en. Unabhängig von Alter, Geschlecht oder Konfession sind alle Menschen zu diesem besonderen Ereignis herzlich eingeladen von den beiden ökumenischen Partnern Bund der katholischen Jugend (BDKJ) im Dekanat Reutlingen-Zwiefalten und der Evangelischen Neuen Marienkirchengemeinde.

Novemberkonzert Cantemus Vokalensemble, Christuskirche

Konzert in der Christuskirche, Lohmühlestraße 30, Sa., 16. November, 19.30 Uhr
Der Monat November gilt im Kirchenjahr als Monat der Besinnung und des Gedenkens. Das Cantemus Vokalensemble singt dazu Werke verschiedener Komponisten. Im Konzert wird hörbar wie sich Dichter und Komponisten mit der Vergänglichkeit irdischen Lebens befasst und diese Thematik künstlerisch umgesetzt haben.Das musikalische Programm wird mit Lesungen weltlicher und geistiger Texte bereichert.
Weiterer Konzerttermin: Clemenskirche Oferdingen, Sonntag, 17. November, 17 Uhr.

Oratorienkonzert

Susan Eitrich

Sonntag, 17. November, 19 Uhr
W. A. Mozart: Davide penitente  
R. V. Williams: Dona nobis pacem
Am Volkstrauertag gedenken wir in der Marienkirche mit einem größerem Oratorienkonzert dem Beginn des 2. Weltkrieges vor 80 Jahren. Die Veranstaltung ist gleichzeitig der Abschluss der Friedenstauben-Aktion „Hoffnungsschwarm“.
Zum einen erklingt das Buß-Oratorium „Davide Penitente“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Tragik von Mozarts geistlichen Schaffen ist, dass seine größten Werke unvollendet blieben. Das gilt auch für die große c-Moll-Messe, die er 1783 in Salzburg begann, aber nie fertig stellte. 1785 verwendete er die Musik mit einem neuen geistlichen Text für ein Benefizkonzert. Auf diese Weise entstand die Kantate „Davide penitente“ („der büßende David“), die (da musikalisch weitgehend identisch) genauso schön ist wie die c-Moll-Messe, dafür aber ein fertiges Werk, das eindringlich ist in seiner Klage wie in der Bitte um und Hoffnung auf Vergebung!
Ralph Vaughan Williams (1872-1958) zählt zu den bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts und wird in letzter Zeit auch zunehmend in Deutschland wahrgenommen. Er gehörte zu den musikalischen „Naturalisten“, lehnte die Atonalität ab, orientierte sich an der Volksmusik und schrieb Werke, in denen er meisterhaft die Atmosphäre bestimmter Szenen musikalisch darstellt.
Der erste Weltkrieg zerstörte seine Karriere als Dirigent, da er durch den Geschützlärm taub wurde. Fortan konzentrierte er sich auf die Komposition. Sein Oratorium „Dona nobis pacem“ entstand 1936 in dringender Sorge um den Frieden- wie wir heute wissen, absolut berechtigt! Unter Verwendung von Passagen aus der Bibel, dem Messtext und Gedichten von Walt Whitman erinnert Williams eindrücklich an Zerstörung und Tod durch Krieg und Gewalt und lässt eine bis heute aktuelle Botschaft des Friedens und der Versöhnung erklingen.
Es musizieren Susan Eitrich, Sopran, Sarah-Lena Eitrich, Mezzosopran, Markus Lemke, Bariton,
Kantorei der Marienkirche, Württembergische Philharmonie Reutlingen, Leitung: Torsten Wille.
Zu einer musikalischen Werkeinführung durch Marienkirchenkantor Torsten Wille sind alle Interessierten am Mittwoch, den 16. Oktober um 19.30 Uhr im Matthäus-Alber-Haus eingeladen.
Kartenverkauf: Konzertbüro, Marktplatz 14 (Tel. 302-292), GEA-ServiceCenter am Burgplatz (Tel. 302-210), Abendkasse ab 18 Uhr

Motetten zum Ende des Kirchenjahres

Am Ewigkeitssonntag, dem 24. November singt das Bachensemble Reutlingen ein Programm mit Motetten zum Ende des Kirchenjahres. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Tod und Ewigkeit hat seit jeher zahlreiche eindrucksvolle und höchst unterschiedliche Werke hervorgebracht. Zu hören sind Werke aus Renaissance und Frühbarock bis hin zu Spirituals.
Einige Werke werden im 10 Uhr-Gottesdienst in der Marienkirche zu hören sein, das vollständige Programm erklingt um 17 Uhr in der evangelischen Kirche Gönningen.
Das Bachensemble unter der Leitung von Torsten Wille wird an der Orgel begleitet vom ehemaligen Marienkantor Eberhard Becker.