Für alle RPA's gilt: Anmeldung für alle Lehrkräfte bis 8 Tage vor der jeweiligen Veranstaltung

(staatliche Lehrkräfte bitte mit Genehmigung der Schulleitung) an unser Büro in Reutlingen:

Büro Evangelischer Schuldekan, Lederstr. 81, 72764 Reutlingen, Fon: 07121/312450

Fax: 07121/312459; Mail: schuldekan.reutlingendontospamme@gowaway.elk-wue.de

 

RPA am Mittwoch, 14.10.2020, 14.30 - 17.00 Uhr, in der Freien Evangelischen Schule Reutlingen, Königsträßle 27

Unterrichtsstörungen im Fach Ev. Religionslehre im Grundschulbereich

Strategien und Handlungsvorschläge.

Referentin: Ilse Brandmaier, Seminar für Aus- u. Fortbildung (GS), Nürtingen

Viele Kolleginnen und Kollegen machen die Erfahrung, dass gerade auch in der Grundschule Verhaltensauffälligkeiten der Schüler zunehmen und es dadurch häufig zu Unterrichtsstörungen kommt. Welche Ursachen und Motive diesen Störungen zugrunde liegen und wie man ihnen begegnen kann ist das Thema dieses Nachmittages.

RPA am Montag, 30.11.2020, 14.30 - 17.00 Uhr im Matthäus-Alber-Haus, Reutlingen

Gleichnisse im Religionsunterricht - exegetisch erschlossen, kreativ angeboten.

Referent: Prof. Dr. theol. Axel Wiemer, PH Freiburg

Gleichnisse sind ein wesentlicher Bestandteil der Verkündigung Jesu. Deshalb kommen sie auch in fast allen Jahrgangsstufen der Schule im Religionsunterricht zur Sprache.

Gleichwohl finden Kinder und Jugendliche teilweise nur schwer einen Zugang zu ihnen.

Die Fortbildung möchte Wege aufzeigen, wie die Gleichnisse Jesu exegetisch fundiert erschlossen und den Schülerinnen und Schülern kreativ angeboten werden können.

RPA am Mittwoch, 20. 01.2021, 14.30 -17.00 Uhr im Augustin-Bea-Gemeindezentrum, Wolfgangstr. 10, 72764 Reutlingen

Differenzierte Aufgabenstellungen - Möglichkeiten und Methoden für den RU an Gemeinschafts- und Realschulen

Referentin: Angelika Hittinger, Kath. Schuldekanatamt Reutlingen

"Ich versteh' das nicht! Was muss ich da machen?" oder "Ich bin fertig - was jetzt?" Das sind typische Ausrufe, wenn Schülerinnen und Schüler im Unterricht eine Aufgabe gestellt bekommen. Wie aber müssten Aufgaben im Religionsunterricht sein, damit Lernende ausgehend von unterschiedlichen Lernvoraussetzungen dazulernen?

Motivierend, kognitiv-aktivierend und individuell machbar zugleich. Das ist angesichts der Heterogenität an Gemeinschaftsschulen und Realschulen eine große Herausforderung. Wie es gelingen kann, ohne dass die Lehrkraft für jedes Niveau unterschiedliche Aufgaben anbieten muss, wird an diesem Nachmittag anhand praktischer Beispiele deutlich.

RPA am Montag, 15. März 2021, 14.30 - 17.00 Uhr in der Geschwister-Scholl-Realschule, Immanuel-Kant-Str. 32, 72574 Bad Urach.

Was ist eigentlich evangelisch? Von den Unterschieden der evangelischen Kirchen.

Referent: Prof. em. Dr. Siegfried Zimmer, PH Ludwigsburg

Es gibt nicht die "eine evangelische Kirche". Prof. Zimmer stellt uns die klassischen evangelischen Denominationen vor: Die reformierten, die lutherischen, die unierten Kirchen, die Methodisten, die Baptisten und die feien lutherischen Kirchen.

Neben den theologischen Ausprägungen zeigt uns Prof. Zimmer auch, wie sich das Innenleben der jeweiligen Religionsgemeinschaften gestaltet und worin das Gemeinsame dieser Kirchen besteht.

RPA am Montag, 3. Mai 2021, 14.30 - 17.00 Uhr im Matthäus-Alber-Haus, Lederstr. 81, 72764 Reutlingen.

Auftreten im Religionsunterricht - Sprache, Mimik, Körpersprache

Referentin: Chrysi Taoussanis, Theater Tonne, Reutlingen.

Wie treten wir als Lehrerinnen und Lehrer vor der Klasse auf? Worauf ist bei unserer Mimik, Gestik und Körpersprache zu achten?

Wie gehen wir mit Sprache um und wie können wir unsere Stimmen ausbilden und schonend einsetzen?

In einem workshop wird uns Frau Taoussanis, Schauspielerin an "der Tonne", mit praktischen Übungen und Tipps in diesen wichtigen Bereich des Lehrerberufes einführen.

RPA am Montag, 14. 6. 2021, 14.30 Uhr - 17.00 Uhr in der Villa Metz, Hechinger Str. 13, 72072 Tübingen.

Vom Umgang mit religiöser Indifferenz und dem neuen Atheismus. Begriffliche Schärfung und argumentative Auseinandersetzung.

"Ich glaub' nicht an Gott", "Weißt du auch warum?" "Ähm...,äh weiß ich nicht, ich bin halt normal." Nach dem britischen Soziologen Steve Bruce verstärken explizit religiöse Gesellschaften den "positiven" Atheismus (den festen Glauben, dass es keinen Gott gibt). Jedoch nähmen säkulare Gesellschaften, in denen der religiöse Glaube keine oder nur eine marginale Rolle spielt, auch den überzeugten Nichtglauben nicht ernst. So geht man davon aus, dass in vielen religiös indifferenten Gesellschaften auch eine atheistische Indifferenz vorhanden ist.

In der letzten Kirchenmitgliedschaftuntersuchung bezeichnen Jugendliche ihre Gleichgültigkeit gegenüber religiösen Fragen und gegenüber der Institution Kirche als "normal". Wie damit umgehen? Und wie kann man sich auf die andere Form, den "neuen Atheismus" im 21. Jahrhundert einstellen, einer atheistischen Bewegung, die ein humanistisches und naturalistisches Weltbild vertritt (berühmtester Vertreter: Richard Dawkins: Der Gotteswahn)?

Unser Referent Dr. Martin Wendte ist Privatdozent an der Ev. Fakultät der Universität Tübingen und Citykirchenpfarrer an der Friedenskirche Ludwigsburg (Nachteulengottesdienste).