Bezirkssynode und Kirchenbezirksausschuss

Bezirkssynode

Die Reutlinger Bezirkssynode besteht derzeit aus 122 Mitgliedern. Das sind die Pfarrerinnen und Pfarrer der Kirchengemeinden sowie die von den Kirchengemeinderäten gewählten Vertreter und Vertreterinnen, außerdem bestimmte Funktionsträger (z. B. der Kirchenbezirksrechner). Zuwahl von weiteren Mitgliedern ist möglich.

Den Vorsitz führen Lothar Heissel als gewählter Vorsitzender und Dekan Marcus Keinath kraft Amtes.

Die Bezirkssynode tagt in der Regel zweimal im Jahr. Die Sitzungen finden i.d.R. im Matthäus-Alber-Haus in Reutlingen statt. Sie sind öffentlich.

Die Bezirkssynode hat folgende Aufgaben (gem. §§ 7,8 der Kirchenbezirksordnung):

  •     Beratung grundsätzlicher Fragen des kirchlichen Lebens, insbesondere im Kirchenbezirk;
  •     Beratung der Berichte der Dekanin oder des Dekans und der Schuldekanin oder des Schuldekans sowie anderer Arbeitsberichte;
  •     Beratung und Beschlußfassung über Einrichtungen und Dienste des Kirchenbezirks;
  •     Beschlußfassung über den Erlaß von Bezirkssatzungen (§ 27);
  •     Zuwahl von Mitgliedern (§ 3 Abs. 3);
  •     Beratung und Beschlußfassung über Eingaben, die an die Bezirkssynode gerichtet werden.
  •     Feststellung des Haushaltsplans und Beschlußfassung über die Erhebung einer Bezirksumlage (§ 20 Abs. 2 und § 21 Abs. 2);
  •     Feststellung der Kirchenbezirksrechnung und Erteilung der Entlastung (§ 22 Abs. 6);
  •     Beschlußfassung über Rechtsgeschäfte von erheblicher Bedeutung.


In der sitzungsfreien Zeit führt der Kirchenbezirksausschuss die Geschäfte der Bezirkssynode.

 

Kirchenbezirksausschuss

Die Mitglieder des Kirchenbezirksausschusses (KBA) werden von der Bezirkssynode aus ihrer Mitte gewählt. Kraft Amtes gehören die beiden Vorsitzenden der Bezirkssynode und der Kirchenbezirksrechner dazu.

Vorsitzender des KBA ist Dekan Marcus Keinath.

Um im Kirchenbezirksausschuss eine gute Repräsentanz der Gemeinden zu erreichen, wird aus jeder der vier Regionen eine Pfarrerin oder ein Pfarrer und ein bis drei Nichttheologen oder –theologinnen gewählt.

Mitglieder des KBA:

Dekan Marcus Keinath, Reutlingen
Herbert Märkle, Reutlingen
Pfarrerin Sabine Großhennig, Reutlingen
Renate Kircher, Reutlingen
Manfred König, Reutlingen
Helmut Schwarz, Pfullingen
Barbara Seichter, Pfullingen
Pfarrer Alexander Behrend, Gönningen
Heidi Dvornicki, Rommelsbach
Frank Ziegler, Sondelfingen
Lothar Heissel, Bronnweiler
Pfarrer Thomas Henning, Bezirksjugendpfarrer
Frank Dieter Sautter, Eningen
Pfarrer Hansjörg Eberhardt, Genkingen
Monika Hailfinger, Reutlingen, beratend
Gabriele Zaia, Trochtelfingen
Gabriele Beier, Reutlingen, beratend
Schuldekan Dr. Joachim Bayer, Reutlingen, beratend

Der KBA tagt in der Regel monatlich. Er wechselt die Sitzungsorte, um die Belange der Kirchengemeinden vor Ort besser wahrnehmen zu können.

Der Kirchenbezirksausschuss hat folgende Aufgaben (gem. § 17 der Kirchenbezirksordnung):

  •     Vorbereitung der Verhandlungen der Bezirkssynode
  •     Ausführung der Beschlüsse der Bezirkssynode
  •     Besorgung der Geschäfte, solange die Bezirkssynode nicht versammelt ist
  •     Unterstützung der Dekanin/des Dekans auf deren oder dessen Wunsch in Beilegung von Misshelligkeiten zwischen Geistlichen und Gemeinden
  •     Dienstaufsicht über die vom Kirchenbezirk beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unbeschadet der Verantwortung der oder des Vorsitzenden für deren unmittelbare Beaufsichtigung; durch Verordnung kann für bestimmte Berufsgruppen eine abweichende Regelung getroffen werden
  •     Führung des Haushalts, Verwaltung des Vermögens des Kirchenbezirks
  •     Verwaltung des Vermögens der für den Kirchenbezirk bestimmten Stiftungen, soweit nicht vom Stifter eine besondere Verwaltungsbehörde bezeichnet ist
  •     Aufsicht über die Vermögensverwaltung der Kirchengemeinden in den gesetzlich bestimmten Fällen
  •     Wahrnehmung der ihm im Rahmen der geltenden Bestimmungen über die Kirchensteuerzuweisung zukommenden Aufgaben
  •     Beschluss über Anstellung und Entlassung oder Zurruhesetzung der haupt- und nebenberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Benehmen mit den beteiligten kirchlichen Werken; diese Aufgaben kann er für bestimmte Personalstellen, wenn sie nicht von hervorgehobener Bedeutung sind, an zwei oder mehr Personen des Kirchenbezirksausschusses oder der Verwaltung des Kirchenbezirks übertragen, deren Entscheidung einstimmig erfolgen muss; er kann die Entscheidung im Einzelfall an sich ziehen; für Personalstellen bei Wirtschaftsbetrieben kann er diese Aufgaben statt an zwei oder mehr Personen einer für den Wirtschaftsbetrieb verantwortlichen Person übertragen.


Über seine Tätigkeit erstattet der Kirchenbezirksausschuss bei dem nächsten ordentlichen Zusammentritt der Bezirkssynode Bericht.

Einladung zur nächsten öffentlichen Sitzung, im Juli 2019