Der Pfullinger Bildhauer Georg Tetmeyer stiftet sein Marmor-Triptychon „In cruce“ an die diakonische Einrichtung Mariaberg e.V. in Gammertingen. Dort steht es ab Karfreitag in der Klosterkirche.

Dort soll das Triptychon zukünftig in der Klosterkirche zu sehen sein. Passend zum Thema wird die Schenkung offiziell im Rahmen des Karfreitagsgottesdienstes am 19. April mit dem Reutlinger Dekan Marcus Keinath um 10 Uhr in der Klosterkirche in Mariaberg vollzogen. Der Künstler sowie die Mariaberger Vorstände Rüdiger Böhm und Michael Sachs werden anwesend sein.
„In cruce“ war vor einigen Jahren in der Stiftskirche in Tübingen über die Osterfeiertage ausgestellt. In einer Meditation über das Thema schrieb Renate Tetmeyer, die Ehefrau des Künstlers: „Am Kreuz, unterm Kreuz, im Kreuz – Drei Menschen hängen am Kreuz; viele Menschen stehen unter dem Kreuz und schauen zu; ihre Blicke kreuzen sich; sie ahnen nicht, dass ihre Beziehungen im Zeichen des Kreuzes stehen.“ In diesem Sinne wird das Werk zukünftig die Gottesdienstbesucher und andere Gäste der Mariaberger Klosterkirche begleiten.

Georg Tetmeyer ist hauptberuflich Lehrer und als Oberstudienrat am Gymnasium in Pfullingen tätig. Parallel hat er Weiterqualifizierungen zum Traumapädagoge und Traumafachberater sowie zum Heilpraktiker für Psychotherapie absolviert. Seine künstlerischen Fähigkeiten hat er sich als Autodidakt erworben. Tetmeyers Skulpturen setzen sich mit der Bildhauerei des 20. Jahrhunderts auseinander. Er arbeitet mit dem Stahlmaterial Corten und mit Marmor. Seine Marmorplastiken entstehen ohne dabei Geräte zum Einsatz zu bringen.

Pressesprecher Mariaberg e.V.:
Robert Zolling

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