06.11.20

"Licht der Hoffnung" leuchtet wieder

Reutlingen. Beim ersten Lockdown im März war das "Licht der Hoffnung" eine der ersten Aktionen, die vielen Menschen trotz erzwungener Distanz ein Gefühl der Verbundenheit gab: Zum Abendläuten der Betglocke vom Kirchturm herab eine Kerze ins Fenster stellen, während in der Kirche das Osterlicht brennt. Und am Ende des Läutens das Vaterunser beten, zusammen mit vielen Menschen rund um den Globus. In vielen Nachbarschaften wurde danach von Balkonen und in den Gärten gesungen.

Gemeindeglieder und Verantwortliche der Reutlinger Kreuzkirchengeminde entzünden nun in diesem Lockwon-light-November wieder das "Licht der Hoffnung": Um 19 Uhr läutet hier die Glocke, die Osterkerze brennt. "In anderen Kirchengemeidnen läuten die Glocken zu anderen Zeiten", heißt es in einer Mitteilung der Kreuzkirchengemeinde, "aber das ändert nichts an der Verbundenheit." Auf der Website www.kreuzkirchengemeinde.de sind Liedvorschläge für das gemeinsame Singen in den Nachbarschaften eingestellt.

Text: Pressemeldung Kreuzkirchengemeinde Reutlingen