02.10.20

Damit die Träume reifen können

Reutlingen. Am ersten Sonntag im Oktober wird in vielen Gemeinden im Reutlinger Kirchenbezirk Erntedank gefeiert. Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Kartoffeln, Karotten, Weißkraut, Mehl und Brot werden in die Kirchen gebracht. Fleißige Helfer*innen machen aus den Gaben Erntealtäre, die nicht nur Kinder staunen lassen über die Fülle dessen, was das Jahr über gewachsene ist und uns ernährt.

Erntedank erinnert uns daran: Der größte Teil dessen, wovon wir leben, ist Geschenk, ist Gabe. An dieser Gabe dürfen wir uns freuen, nach Herzenslust. Gott sei Dank, dass Gott für uns sorgt. Dass uns das tägliche Brot nicht ausgeht und die Liebe nicht abhandenkommt. Erntedank sagt auch: Genieße, was du hast, du hast allen Grund zu danken – für alles, was dir Gutes widerfahren ist.

Gabe hat nach biblischem Verständnis immer auch mit Aufgabe zu tun. Reichtum, Fülle und Überfluss sollen wir einsetzen, um anderen zu helfen. Es ist uns aufgegeben, für einen Aus-gleich zwischen reich und arm zu sorgen. Das ist die Aufgabe, die uns Gott stellt. Damit wir diese Aufgabe erfüllen können, müssen wir etwas aufgeben. Etwas von unserem Geld, unserer Zeit und unseren Talenten. Gib dem Bedürftigen, was er braucht, sagt der Prophet Jesaja, brich dem Hungrigen dein Brot. Was du hast, hast du nicht nur für dich selber. Wenn Gott es so gut mit dir meint, musst auch du es gut mit anderen meinen.

Seit mehr als 60 Jahren hilft Brot für die Welt als Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen weltweit, damit das Brot gerechter unter den Menschen dieser Erde verteilt wird. Dabei brauchen auch Ihre Unterstützung! Im Namen aller, denen die guten Gaben zukommen, sagen wir DANKE! (dr / Brot für die Welt)

Helfen Sie helfen.
Bank für Kirche und Diakonie
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